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Zugriff der Windows-Rechner auf den Linux-Rechner (Router)

Falls noch nicht geschehen muß das TCP/IP Protokoll auf jedem Windows-Rechner installiert werden:

Auf jedem Windows-Rechner muß, falls noch nicht vorhanden, natürlich auch die Netzwerkkarte installiert sein und das TCP/IP Protokoll installiert werden (Systemsteuerung->Netzwerk->
Hinzufügen->Protokoll->Hinzufügen->Microsoft->TCP/IP
)

Eigenschaften von TCP/IP:

IP-Adresse:
IP-Adresse festlegen:
192.168.1.42

(Bild 4)  Die IP-Adresse ist eine noch nicht vergebene IP-Adresse im Subnetz.

Subnet Mask:  255.255.255.224

Die Subnet Mask ist dieselbe Netzwerkmaske, die auf dem Linux-Rechner verwendet wird.
 

Bild: 4 IP-Adresse festlegen
Bild: 5 DNS-Konfiguration

WINS-Konfiguration:
WINS-Auflösung deaktivieren
DNS-Konfiguration: (Bild: 5)
DNS aktivieren

Host:
demo (der Hostname kann frei gewählt werden)

Domäne: (kann leer gelassen werden)

Suchreihenfolge für DNS-Server: 194.25.2.129

(z.B. der T-Online Nameserver, es können auch mehrere Nameserver angegeben werden)

Gateway (Bild: 6):  Neuer Gateway

192.168.1.34

Die IP-Adresse des Linux-Rechners, da dieser Windows-Rechner später über den Linux-Rechner auf das Internet zugreifen wird.

Bild: 6 Neuen Gateway  einrichten

Die hosts Datei

Um auf den Linux-Rechner aus dem lokalen Netz aus zugreifen zu können, muß auf jeder Windows 95/98 Arbeitsstation die Datei C:\Windows\hosts editiert werden (falls diese noch nicht existiert, benennt man die Datei hosts.sam in hosts um und editiert diese). Auf dem Linux-Rechner müssen ebenfalls alle Rechner des lokalen Netzes in der Datei /etc/hosts eingetragen werden.

Besteht das Subnetz aus z.B. 10 Windows-Rechnern und einem Linux Rechner, so müssen alle 11 Rechner in allen 11 hosts Dateien eingetragen werden um gegenseitig erreichbar zu sein. Dies umgeht die Einrichtung eines lokalen Nameservers. Falls zu einem späteren Zeitpunkt ein Rechner hinzukommt, muß dieser auch in jeder hosts Datei eingetragen werden.

Notepad.exe c:\windows\hosts (im Windows)
bzw.
vi /etc/hosts   (im Linux)

Anstatt von vi kann auch jeder anderer Texteditor benutzt werden (z.B. mc mit der Taste F4).
Bei Editieren sollte darauf geachtet werden, daß in den Zwischenräumen Tabulatoren benutzt werden, also keine Leerzeichen.

C:\Windows\hosts:

# Copyright (c) 1998 Microsoft Corp.
#
# This is a sample HOSTS file used by Microsoft TCP/IP stack for Windows98
#
# This file contains the mappings of IP addresses to host names. Each
# entry should be kept on an individual line. The IP address should
# be placed in the first column followed by the corresponding host name.
# The IP address and the host name should be separated by at least one
# space.
#
# Additionally, comments (such as these) may be inserted on individual
# lines or following the machine name denoted by a '#' symbol.
#
# For example:
#
#      102.54.94.97     rhino.acme.com          # source server
#       38.25.63.10     x.acme.com              # x client host

127.0.0.1       localhost
192.168.1.34  snoopy.ssm.meissen.net snoopy
192.168.1.33    tweety.ssm.meissen.net  tweety
192.168.1.41    ponderosa.ssm.meissen.net       ponderosa
192.168.1.42    demo.ssm.meissen.net    demo
192.168.1.43    pc3.ssm.meissen.net     pc3
192.168.1.44    pc4.ssm.meissen.net     pc4
192.168.1.45    balu.ssm.meissen.net    balu
192.168.1.47    qms.ssm.meissen.net     qms
 

Die Datei /etc/hosts auf dem Linux-Rechner hat den gleichen Aufbau, d.h. jeder Rechner muß auch dort hinzugefügt werden.

Beispiel einer /etc/hosts Datei:

127.0.0.1       localhost
141.56.20.5     iaix5.informatik.htw-dresden.de iaix5
192.168.0.99    tweety.ssm.meissen.net
192.168.1.33    tweety.ssm.meissen.net  tweety
192.168.1.41    ponderosa.ssm.meissen.net       ponderosa
192.168.1.42    demo.ssm.meissen.net    demo
192.168.1.43    pc3.ssm.meissen.net     pc3
192.168.1.44    pc4.ssm.meissen.net     pc4
192.168.1.45    balu.ssm.meissen.net    balu
192.168.1.47    qms.ssm.meissen.net     qms
193.175.26.34   orion.sax.de
194.25.2.129    dns00.btx.dtag.de
195.20.224.75   mail.online.de
212.172.233.34  smtp.meissen.net
192.168.1.34    snoopy.ssm.meissen.net  snoopy
 

Jetzt kann der jeweilige Windows-Rechner den Rechnernamen snoopy in eine IP-Adresse auflösen, und er ist somit erreichbar. Das kann mit telnet.exe snoopy getestet werden (Bild: 7):

Bild: 7 Telnet.exe snoopy

Falls dies nicht funktionieren sollte, überprüfen Sie bitte Ihre IP-Adressen auf dem Linux-Rechner und auf den Windows Rechnern, überprüfen Sie, ob alle Rechner korrekt in den hosts Dateien eingetragen sind und überprüfen Sie auch die Netzwerkverkabelung, d.h. ob alle Stecker richtig angeschlossen sind und ob auf den Windows-Rechnern die Netzwerkkarten und das TCP/IP Protokoll korrekt installiert sind.

Weiter zum Abschnitt:
Konfiguration der ISDN Karte