|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
|
|
Ausgangssituation Die SuSE Distribution 6.2 enthält
6 CD’s, 2 Disketten (Boot-Disk und Modul Diskette) und ein über 500 seitiges Handbuch. Im Handbuch sind die Installation und Grundkonfiguration ausführlich beschrieben.Wichtig:
Sie müssen sich vorerst genau informieren, welche Hardware (Netzwerkkarte, usw.) Sie in Ihrem System verwenden, um Fehlern bei der Installation zu
vermeiden.
Falls Ihr System nur über 16MB RAM verfügen sollte, können die hier beschriebenen Installationsschritte etwas abweichen. Sie werden dann
z.B. aufgefordert die Pakete der zweiten und dritten CD später zu installieren und es wird kein Beispielnutzer angelegt, dies müssen Sie dann mit YaST selbst erledigen.Vor der Installation:
Bevor Sie mit der Installation beginnen, sollten Sie sich unbedingt die sogenannten HOWTO’s des Deutschen Linux HOWTO Projekt’s anschauen bzw. griffbereit halten.
Darin wird die Konfiguration von Linux detailiert beschrieben, d.h. jedes Problem sollte sich damit lösen können.Per FTP:
sunsite.unc.edu:/pub/Linux/docs/howto/translations/de
Oder per WWW:
http://www.tu-harburg.de/~semb2204/dlhp/
Installationsschritte:
1. Booten des Systems mit der mitgelieferten Bootdiskette 2. Nach Auswahl der Sprache, des Bidschirmtyps und Tastaturbelegung wird mit dem Menüpunkt „Installation / System starten“ und dann „Installation starten
“ das eigentliche Installationsprogramm YaST gestartet 3. Auswahl des Menüpunktes „
Linux neu installieren“ 4. Quellmedium: CDROM 5. Partitionierung der Festplatte: „
Gesamte Platte“ auswählen und die Partitionierung erfolgt automatisch 6. YaST formatiert nun die Festplatte und startet die Installationsroutine 7.
Wählen Sie „Installation Starten“ um das „SuSE default system“ zu installieren
Die Installation nimmt je nach Geschwindigkeit einige Zeit in Anspruch CD 1: ca. 20min CD 2: ca. 15min CD 3: ca. 10min 8. Wenn die Installation abgeschlossen ist wählen Sie „Hauptmenü“ um das System zu starten 9. Kernel auswählen: bei einem IDE System reicht der „Stanard (E)IDE-Kernel“ aus, bei einem SCSI System muß der entsprechende SCSI-Kernel ausgewählt werden 10.
Bootdisk erstellen: Nein, ist im Normalfall nicht nötig. Die SuSE Bootdiskette kann im Notfall zum Booten benutzt werden. 11. Installation des LILO: (Bild: 1) |
|
|
|
 |
|
|
Wohin soll LILO installiert werden: Master Boot Sektor
(falls auf der Festplatte nur Linux als einziges Betriebssystem installiert ist)
Warten vor Bootzeit: 1 (nach 1 Sekunde wird automatisch Linux gestartet)
Name der Konfiguration: (kann frei gewählt werden) z.B. „Linux“
Falls noch ein anderes Betriebssystem installiert ist, z.B. Windows, sollte man LOADLIN
benutzen, d.h. Linux wird dann von der MS-DOS Kommandozeile aus gebootet.
Achtung: Falls Sie einen Festplattentreiber zum aktivieren des LBA Modus benutzen (meist bei älteren Boards), darf LILO auf
keinen Fall auf dem Master Boot Sektor installiert werden, da sonst dieser Treiber nicht mehr geladen wird, was zu Datenverlust führen kann. |
|
|
|
12. Einstellung der Uhr: lokale Zeit
Netzwerk Konfiguration
13. Eingabe des Rechnernamen: Rechnername: kann frei gewählt werden, darf im lokalen Netzwerk noch nicht
vorhanden sein, max. 8 Zeichen, z.B. „snoopy“
Domainname: Name der Domain, dem der Rechner angehören soll, z.B. ssm.meissen.net
Der vollständige Rechnername würde dann snoopy.ssm.meissen.net lauten.
14. Art des Netzwerkes: Echtes Netzwerk 15. DHCP-Client: Nein |
|
|
|
 |
|
|
|
16. Eingabe der Netzwerkadressen: privates Class-C Netz (Bild: 2)
Genaueres zu IP-Adressen ist im Abschnitt Grundsätzliches zur Vergabe von IP-Adressen näher beschrieben. 17. INETD starten: JA 18. PORTMAPPER starten: JA 19. NFS-SERVER starten: JA 20. NEWS FROM-Adresse festlegen:
snoopy.ssm.meissen.net 21. Nameserver: JA Liste der IP-Adressen: Adresse Ihres
Nameservers angeben, die Adresse erfahren Sie von Ihrem Internet Service Provider (bei T-Online 194.25.2.129)
Es können mehrere Nameserver angegeben werden. Liste der Domains: ssm.meissen.net 22.
Netzwerk Karte: Typ des Netzwerkes: eth0 Art der Netzwerkkarte: (in unserem Fall) RealTek RTL8129/8139
Falls Sie sich hier unsicher sind bzw. wenn die gewählte Netzwerkkarte nicht richtig ist, was Sie später beim Bootvorgang bemerken werden, können Sie diese
Einstellungen später mit YaST selbst ändern: Administration des Systems -> Hardware in System integrieren -> Netzwerkkarte konfigurieren 23. SENDMAIL Konfiguration: Rechner mit temporärer Netzverbindung (Modem oder ISDN)
Das Basissystem ist nun installiert.
Sie werden jetzt aufgefordert, das Root Paßwort zu vergeben. Dieses Paßwort wird benötigt, wenn Sie
sich als Root anmelden wollen. Dies ist nötig wenn Sie z.B. Systemeinstellungen verändern wollen, was in der ersten Zeit noch öfters vorkommen wird.
24. Beispielnutzer anlegen (Bild: 3): JA |
|
|
|
 |
|
|
|
Der Benutzername sollte möglichst wenige Zeichen beinhalten, im allgemeinen jeweils der erste Buchstabe des Vor- und Nachnamens (eventuell
mit laufender Nummer z.B. jt1, jt2 usw.). Es ist darauf zu achten, daß der Benutzername keine Großbuchstaben enthalten sollte. |
|
|
|
25.
Modem einrichten: NEIN (wird zu einem späteren Zeitpunkt erledigt) 26.
Maus einrichten: wenn eine Maus an den Rechner angeschlossen ist, mit JA antworten und Maustyp und COM-Port auswählen. Wenn sie die Maus direkt am Linuxrechner im Textmodus benutzen wollen, z.B. für Cut & Paste, muß GPM gestartet werden.
Nachdem noch einige Skripte ausgeführt wurden ist die Installation beendet und das System wird gestartet. |
|
|
|
Weiter mit dem Abschnitt: Konfiguration |
|
|