Falls noch keine IP-Adressen
vergeben wurden, d.h. falls noch kein lokales Netz existiert, ist die IP-Adresse des Linux Rechners 192.168.1.1 und die Netzwerkmaske 255.255.255.0. Der Adressblock 192.168 ist speziell für private Netzwerke vorgesehen
(Privates Class C Netz) und kann somit beliebig für Experimente benutzt werden. Das durch diese Netzwerkmaske (255.255.255.0) bestimmte Subnetz kann 254 Rechner beinhalten (also 192.168.1.1 bis 192.168.1.254). In jedem
Subnetz sind zwei Adressen reserviert: die Netzwerknummer (192.168.1.0) und die Broadcast-Adresse (192.168.1.255).In unseren Fall ist die IP-Adresse:
11000000.10101000.00000001.00100010 = 192.168.1.34
Die Netzmaske ist:
11111111.11111111.11111111.11100000 = 255.255.255.224
Umrechnung von der IP-Adresse in die Netzwerknummer: die Bits der IP-Adresse werden auf „0“ gesetzt, die in der Netzmaske „0“ sind. Die
restlichen Bits der IP-Adresse bleiben gleich:
11000000.10101000.00000001.00100010 = 192.168.1.34 (IP-Adresse)
11111111.11111111.11111111.11100000 = 255.255.255.224
(Netzwerkmaske)
11000000.10101000.00000001.00100000 = 192.168.1.32 (Netzwerknummer)
Bei der Umrechnung in die Broadcast-Adresse werden alle Bits, die in der Netzwerkmaske „0“ sind in der
IP-Adresse auf „1“ gesetzt. Alle anderen Bits der IP-Adresse bleiben auch hier wieder gleich. Daraus folgt die Broadcast Adresse:
11000000.10101000.00000001.00100010
= 192.168.1.34 (IP-Adresse)
11111111.11111111.11111111.11100000 = 255.255.255.224 (Netzwerkmaske)
11000000.10101000.00000001.00111111 = 192.168.1.63 (Broadcast-Adresse)
In diesen Fall kann das durch die Netzmaske 255.255.255.224 bestimmte Subnetz abzüglich der Netzwerknummer und der Broadcast-Adresse nur 62 verschiedene Rechner beinhalten.
Falls bereits ein funktionierendes LAN
existiert und es wurden schon IP-Adressen vergeben, sollte der Linux Rechner die niedrigste IP-Adresse erhalten, also im Normalfall die erste IP-Adresse nach der Netzwerknummer, d.h. die 192.168.1.1 (bei einer Netzmaske
von 255.255.255.0). Falls diese Adresse schon von einem anderen Rechner belegt ist, nimmt man irgendeine andere noch nicht vergebene IP-Adresse des Subnetzes.
Auf jeden Fall sollten Sie sich mit dem Linux